Unser Leitbild

Unser Leitbild

„Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor der Würde des Menschen und Bereitschaft zum sozialen Handeln zu wecken, ist vornehmstes Ziel der Erziehung.“ (Artikel 7 der Landesverfassung)

 

Im Mittelpunkt aller Theorie und Praxis von Schule, aller Aktivitäten und Konzepte, aller Richtlinien, Lehrpläne und Vorschriften all unseres Überlegens und  Handelns steht: das Kind

Diese Einmaligkeit jedes Kindes fordert von uns Lehrerinnen seine Einzigartigkeit mit allen Begabungen und Fähigkeiten, mit seinen Schwächen und Grenzen wahrzunehmen.Jede Begabung hat den gleichen Stellenwert, so dass jedes lernwillige Kind etwas kann.

Aus dieser Anerkennung leitet sich der Anspruch des Kindes auf Achtung, auf eine positive Entwicklung seiner Persönlichkeit, auf individuelle Förderung seiner kognitiven, musisch-kreativen und sozialen-emotionalen Fähigkeiten ab.Die Entwicklung der einzelnen Kinder ist vielfältig, wir ermöglichen unterschiedliche Lernprozesse. Probleme, Fehler und Konflikte nutzen wir als Lernanlässe.

Als katholische Bekenntnisschule sehen wir uns dem Evangelium Jesu Christi verpflichtet und geben christliche Wertvorstellungen an unsere Kinder weiter.
Achtung vor Gott und dem Anderen, Nächstenliebe, Toleranz, Schuld, Versagen, Umkehr Versöhnung, verantwortungsvoller Umgang mit der Schöpfung sind Grundwerte und Grundlagen unserer Erziehung.
Sie geben den Kindern Orientierung und Hilfe zur Bewältigung individueller und sozialer Probleme. Wir sind eine soziale Gesellschaft, jedes Verhalten hat Auswirkungen.
Dieser in einer heute „gleich-gültig“ gewordenen Gesellschaft hohe Anspruch fordert die Vorbildfunktion der Lehrerinnen.

Die Entwicklung unseres Schulprogramms ist geprägt von der Auseinandersetzung mit dem Menschenbild, das in jedem Kind als Geschöpf Gottes ein einmaliges Individuum erblickt – mit seinen besonderen Begabungen, die es von den Lehrerinnen wahrzunehmen und zu fördern gilt.
Die Lehrerinnen der Sebastianusschule sind sich darüber bewusst

  • dass Lernen wesentlich über Beziehungen stattfindet,
  • dass Selbstverständliches und Alltägliches regelmäßig hinterfragt werden muss
  • dass ein gutes Lernumfeld die Mitverantwortung fördert

 

Religiöse Erziehung beschränkt sich nicht nur auf den Religionsunterricht, sondern findet regelmäßig auch in Ritualen und Feiern im Schulleben Ausdruck:

  • Morgengebete
  • Lieder
  • Wortgottesdienste und Eucharistiefeiern
  • besondere Gottesdienste (Einschulung/Martinsfeier/Weihnachten/Sebastianusfest/
    Schuljahresschluss/ aktuelle Anlässe)


Unterricht

Unser Unterricht basiert auf neuen den Richtlinien und Lehrplänen des Landes NRW. Unser Schulprogramm macht deutlich, dass wir die erweiterten Lernformen fest in unseren Unterricht einbezogen haben. Selbständiges, individuelles Lernen, optimale Förderung, Methodenlernen sowie Mitplanung und -gestaltung der Kinder haben einen hohen Anteil am Unterricht. Neben den offenen Lern- und Arbeitsformen habe auch frontale Phasen ihre Berechtigung.
Wir arbeiten jetzt im 2. Jahr im Deutschunterricht (Rechtschreiben / Lesen) nach dem Silben Konzept.
Das Lernen am und mit Computern kann durch die Ausstattung mit  Laptopschränke  (38 Geräte)in jeder Klasse stattfinden.

Für diesen Unterricht brauchen wir einen festen Rahmen: Kinder sollen in einer ruhigen Atmosphäre selbständig lernen können. Der gute Umgang miteinander, höfliches Benehmen,  höchstmögliche Gewaltfreiheit und Übernahme von Verantwortung für sich und andere sind wichtige Bausteine der Erziehung. Erziehung ist vornehmlich Aufgabe des Elternhauses. In der Schule kann sie nur mit der Unterstützung der Eltern gelingen. Zur Unterstützung bieten wir in den Pausen die Hilfe der Pausenengel an.

Lehrerinnen:

Die Lehrerinnen der Sebastianusschule sind sich darüber bewusst,

  • dass Lernen wesentlich über Beziehungen stattfindet,
  • dass Selbstverständliches und Alltägliches regelmäßig hinterfragt werden muss
  • dass ein gutes Lernumfeld die Mitverantwortung fördert

In unserem Kollegium herrscht ein „guter Geist“. Wir akzeptieren uns mit unseren Fähigkeiten, Neigungen und Schwächen. Wir kooperieren und stützen uns gegenseitig. Vereinbarungen werden eingehalten.
Alle Lehrerinnen sind offen für neue Lernformen und praktizieren diese.
Einmal in der Woche treffen wir uns nach der Schule zur Teamarbeit.
Diese Teamarbeit ist jahrgangsbezogen und jahrgangsübergreifend (1. und 2. Klasse) .

Eltern:

Von vielen Eltern erfahren wir Wertschätzung und Lob und Anerkennung  unserer Arbeit mit den Kindern. Das ist die Voraussetzung für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern.
In Konfliktfällen versuchen wir immer zum Wohle des Kindes zu vermitteln.
Eltern nehmen nicht nur regen Anteil am Schulleben, sondern investieren auch viel Zeit in bestimmte Tätigkeiten und Aktionen wie z.B. Martinsfest, Schulfest, Ausflüge, Hilfen bei praktischen Tätigkeiten im Unterricht…
Eltern kümmern sich um Probleme im Schulgebäude und werden aktiv im Schulumfeld.
Eltern nehmen auch immer wieder im Unterricht teil, besonders im 1. Schuljahr. So können sie unsere Unterrichtsformen sehen und aufnehmen.
Die Stärke unserer guten Schulgemeinschaft zeigt sich in einem guten Miteinander von Lehrerinnen, Eltern und Kindern.

Förderverein:

Der Verein der Freunde und Förderer der Sebastianusschule  hat zurzeit über 300 Mitglieder. Der Vorstand des Fördervereines unterstützt die Schule materiell in vielfältiger Hinsicht:

  • Träger der Betreuungsmaßnahme: Verlässliche Grundschule bis 14.00 Uhr
  • Zuschüsse zu Klassenfahrten oder Übernahme der Kosten für bedürftige Kinder
  • Spielmaterial für die Pausen
  • Unterrichtsmaterial 
  • Zuschüsse zum Einrichtung eines „grünen Klassenzimmers“
  • Übernahme von Einrichtungsgegenständen etc.
  • Zuschüsse zu Veranstaltungen, z.B. Theateraufführungen zum Sebastianusfest

Die Kooperation ist hervorragend. Für die Belange unsererseits finden wir immer ein offenes Ohr.


Offene Ganztagsgrundschule

Seit dem Schuljahr 2005/06 ist die Sebastianusschule „Offene Ganztagsschule“.
Der Träger ist das Haus St. Josef (Katholisches Kinderheim mit Tagesgruppen und qualifizierten ambulanten Erziehungshilfeangeboten)  in Eschweiler.
In drei Gruppen bleiben 75 Kinder bis 15.00 / 16.00 oder 16.30 in der Schule.

Hausaufgabenbetreuung, verschiedene Kursangebote und Möglichkeiten zum Spielen werden den Kindern von mehreren Erzieherinnen angeboten.
Das Mittagessen ist verpflichtend.