Geschichte

Bis zur großen Schulreform 1968 gab es die achtklassige Volksschule. Volksschulen waren konfessionell ausgerichtet: evangelische und katholische Volksschulen.
1968 wurde die Trennung zwischen der Grund- und Hauptschule vollzogen.
Eltern konnten über die Schulart abstimmen. 185 Eltern sprachen sich 1968 im Bestimmungsverfahren für eine katholische Bekenntnisschule in Würselen-Mitte aus. Diese wurde im Erdgeschoss des Gebäudes an der Lehnstraße untergebracht. Wegen der hohen Anmeldezahlen wurde das Gebäude bald zu klein. Schon ein Jahr später gab es den ersten Umzug: von der Lehnstraße in das jetzige Gebäude der Bahnhofstraße.


1972 erfolgte der Umzug in die Fertigbau-Pavillons in der Bissener Straße, in denen bis dahin das Mädchengymnasium untergebracht war. Am Ende des Schuljahres 1991/92 verließ die Katholische Grundschule Bissener Straße  die Pavillons, die äußerst baufällig geworden waren. (Die Nutzungsdauer war seit Jahren überschritten.) Die nächste Station waren 3 Trakte im Gebäude des Städtischen Gymnasiums, dessen Schülerzahlen rückläufig wurden. Die Schule nannte sich fortan Katholische Grundschule Klosterstraße. Aber auch diese Bleibe war nicht von Dauer. Das Gymnasium benötigte bald mehr Räume für steigende Schülerzahlen. Die Grundschule  musste wieder umziehen, und zwar in das Gebäude an der Bahnhofstraße.
So schloss sich denn der Kreis. Seit dem Schuljahr 1999/2000 hat sie ihr ursprüngliches Gebäude wieder bezogen, zwischenzeitlich wurde dieses natürlich immer wieder erweitert.
Nach so vielen Straßennamen beantragte die Schulleiterin nun einen Namen für die Katholische Grundschule: Sebastianusschule. (Dieser Name soll auf die gute Verbindung zur Pfarre St. Sebastian hinweisen.)


Inzwischen hat die Sebastianusschule einen hohen Bekanntheitsgrad in Würselen.
… und sollte diese Schule noch einmal umziehen müssen, der Name bleibt:
                                       Sebastianusschule