Wertekonzept

Sebastianusschule Würselen

 
Wertekonzept
 

Alles, was ihr wollt, das euch die Menschen tun, sollt ebenso auch ihr ihnen tun.
Denn darin besteht das ganze Gesetz und die Propheten.
Matthäus 7, 12        - Die Goldene Regel -


Ausgangsituation:

In Familien erleben unsere Kinder auch heute Sicherheit, Geborgenheit, Orientierung

Anerkennung und Beziehung und lebendigen christlichen Glauben. Solche Kinder sind gemeinschaftsfähig und wirken positiv auf das Klima einer Klasse ein.

 

In Familien erleben unsere Kinder aber auch zunehmend Gleichgültigkeit gegenüber der Religion, eine starke Bedürfnisorientierung, Schutz- und Beziehungslosigkeit, Unverbindlichkeiten, mangelndes Schuldbewusstsein und Orientierungslosigkeit. Gemeinsame Mahlzeiten sind in diesen Familien eher die Ausnahme wie auch gemeinsames Spielen oder Unternehmungen.

 
Schulsituation:

In unseren Klassen befinden sich Kinder aus diesen beiden Familiensystemen.

Wir stellen fest, dass die Individualität der Kinder heute stark ausgeprägt ist.

Unsere Aufgabe ist es, die Kinder im Rahmen ihrer Individualität zu gemeinschaftsfähig zu machen.

 

In diesem Zusammenhang möchten wir eine Wertegrundlage schaffen, in der die christlichen Grundsätze erfahrbar werden. Dies sollte im engen Kontakt mit den Eltern erfolgen, denn Werteerziehung greift nur im Miteinander.

 

Unsere Wertevorstellungen sind:

  • gegenseitige Achtung
  • Toleranz
  • Wahrheitsliebe
  • Gerechtigkeit
  • Schuldanerkenntnis
  • Rücksichtnahme
  • friedvoller Umgang miteinander
  • gewaltfreie Konfliktbewältigung
  • Vergebung und Wiedergutmachung
  • Höflichkeit
  • Eigenverantwortung
  • Pünktlichkeit
  • Ordnung
 
 

Unterricht und Werteerziehung sind unmittelbar verzahnt, denn die Vermittlung oder der selbständige Erwerb von Lerninhalten ist nur möglich, wenn Verhaltensweisen, die auf den Werten beruhen, praktiziert werden.

 

Eine solche Erziehung macht Kinder gemeinschaftsfähig, ohne ihre Individualität zu verlieren.

Sie erfordert von uns Lehrerinnen ein Höchstmaß an Vorbild und Engagement.

Wenn diese Wertvorstellungen auch von den Eltern anerkannt und mitgetragen werden, wird Schule (Bildung und Erziehung) für die Kinder gelingen, bei Kontroversen oder Ablehnung werden Kinder im Grundschulalter in Unsicherheit und Orientierungslosigkeit bleiben. Deshalb ist es wichtig, die Eltern aktiv einzubeziehen.

Eltern, die unsere Wertvorstellung ablehnen oder dagegen arbeiten, sollten sich nicht für unsere Schule entscheiden.