Vertretungskonzept

 
 
      
 
 
 
 
Katholische Grundschule
52146 Würselen
Bahnhofstr.8
 
 
Vertretungskonzept
 
Stand 2009
 
Die Sebastianusschule ist so besetzt, dass der Unterricht in vollem Umfang abgedeckt wird.
 
Im Schulalltag kann es zu Vertretungssituationen kommen.
Der Unterricht für die Schülerinnen und Schüler ist zeitlich garantiert. Ein früherer Unterrichtsschluss kommt dann vor, wenn Förderstunden
oder die 6. Stunde nicht abgedeckt werden können.
Ist Unterrichtsausfall nach 11.30 Uhr in der 3. oder 4. Klasse unvermeidbar, werden die Eltern vorher benachrichtigt. Kinder, die nicht nach Hause gehen können, werden auf andere Klassen aufgeteilt, gehen in die Betreuung oder in die OGS.
Grundsätzlich sorgen bei einem Vertretungsfall die zuständige Lehrkraft oder die Jahrgangsstufenlehrerinnen für die Planung des Unterrichts, um die Kontinuität des Unterrichts zu gewährleisten.
Die Vertretung wird geregelt durch:
  • Mehrarbeit,
  • Lehramtsanwärter,
  • Aufteilen von Klassen,
  • Anfordern einer Vertretungskraft bei längerfristiger Erkrankung einer Lehrkraft.
 
Schuleingangsphase
In der Schuleingangsphase werden die Kinder nur in begrenzten Ausnahmefällen aufgeteilt, eher wird kurzfristig ein drittes oder viertes Schuljahr im Wechsel auf andere Klassen verteilt.
 
Die Lehrerinnen der Schuleingangsphase bilden ein Team.
Dieses Team hat folgende Strukturen der Kooperation:
  • Klassenlehrerinnen der 1. Klassen (jahrgangsbezogen),
  • Klassenlehrerinnen der 2. Klassen (jahrgangsbezogen).
  • Klassenlehrerinnen der 1. und 2. Klassen (jahrgangsgemischter Sach- und Sportunterricht).
Die Räume der ersten und zweiten Klassen liegen nebeneinander.
Fehlt eine Lehrerin übernimmt die Nachbarlehrerin, die die Kinder aus dem gemeinsamen Sach- und Sportunterricht kennt, auch die organisatorischen Aufgaben, wie z.B.
  • Kakaogeld einsammeln,
  • Elternmitteilungen schreiben,
  • Mitteilungen / Absprachen mit der Klassenpflegschaft,
  • Organisatorisches innerhalb des Klassenzimmers.
 
3./4. Klassen
Im Krankheitsfall übernimmt eine der Jahrgangslehrerinnen die Klassenlehrerfunktion, sie sorgt für die Aufteilung der Kinder, sie besorgt das Material (Parallelklasse).
Die Kinder werden in alle anderen Klassen aufgeteilt (3 – 5 Kinder).
Die jeweilige Klassenlehrerin trägt in den Stunden Verantwortung für diese Kinder, z.B. Korrektur, Hausaufgaben…
Auf diese Weise können sich die Kinder individuell in ihren Lernstoff vertiefen.
Da immer zwei Klassen nebeneinander liegen, ist es möglich, dass die Türen offen bleiben und die Lehrerin in einzelnen Stunden die Aufsicht über zwei Klassen führt. Die Kinder arbeiten dann selbstständig.
Von dieser Lösung wird je nach Situation der Klasse Gebrauch gemacht.
In jeder Klasse gibt es einen „Notfallordner“.
Er enthält wichtige Informationen über Kinder, die Klasse und die Schule. Die Inhalte werden jährlich aktualisiert. Weiterhin sollen in diesem Ordner Arbeitsblätter (Deutsch und Mathe) für den Notfall enthalten sein.
Sollten zwei Kolleginnen zeitgleich erkranken, müssen auch die GU – Lehrerinnen (in einem angemessenen Verhältnis) in den Vertretungsunterricht einbezogen werden.
 
Die Erfahrungen, die in der Sebastianusschule mit diesem
Vertretungssystem gemacht wurden, sind durchweg akzeptabel.
 
Wir hoffen weiterhin von diesen Lösungsmöglichkeiten so wenig wie möglich Gebrauch machen zu müssen.
 
Dieser Text ist in der Schule auch als Flyer zu erhalten.