Förderkonzept

  Förderkonzept

„Aufgabe und Ziel der Grundschule ist es, jede einzelne Schülerin und jeden einzelnen Schüler unter Berücksichtigung der individuellen Voraussetzungen durch differenzierende Unterricht und ein gutes Klassen- und Schulklima  im Hinblick auf die Persönlichkeitsentwicklung,die sozialen und emotionalen Verhaltensweisen sowie die kognitivebn und praktischen Fähigkeiten bestmöglich zu fördern und zu fordern.(s. Richtlinien für die GS, NRW)

Allen Kindern individuelle Förderung zukommen zu lassen, ist ein hoher Anspruch, den es zu verwirklichen gilt. Leistungsschwache Schüler sollen durch Förderung das Ziel der Grundschule erreichen – und auf begabte Schüler zu hoher Leistung angespornt werden .

Im Unterricht beobachten wir die Kinder und können durch unsere Diagnoseverfahren individuelle Stärken und Schwächen erkennen. Danach setzt eine möglichst„ passgenaue“ Förderung ein. Diese wird immer auch das Sozial- und Arbeitsverhalten ansprechen, denn unsere Erfahrung zeigt, dass die fachliche Förderung erst greift, wenn die Voraussetzungen für soziales Miteinander und Lernanstrengung gegeben ist. Die Förderung erfolgt im differenzierenden Klassenunterricht und in einzelnen Förderstunden, in klassenübergreifenden Förderbändern.

Diese Fördermöglichkeiten variieren mit den zur Verfügung stehenden Lehrerstunden.Die Förderung gerade in der Schuleingangsphase ist am sinnvollsten durch die Klassenlehrerin, die das Kind kennt, zu der das Kind eine Vertrauensbasis aufgebaut hat. Es geht keine wertvolle Unterrichtszeit durch Raumwechsel und Gruppenfindung verloren. Die Klassenlehrerin  weiß um die Ausgangslage des Kindes und um individuellen Fördermöglichkeiten.

Aus diesem Grund haben zurzeit alle Klassen der Schuleingangsphase eine zusätzliche Förderstunde bei der Klassenlehrerin.Im 3. und 4. Schuljahr sind die Kinder auch durch Fachunterricht eher gefestigt und in der Lage, sich auf andere Personen und Gruppen einzustellen. Dennoch spielt auch hier die Bezugsperson eine entscheidende Rolle bei der individuellen Förderung.

 

Individuelle Förderung geschieht

·        im Lese-Schreibbereich. (Sommer-Stumpenhorst)

·        im mathematischen Bereich ( unterschiedliche Lernangebote,

      methodische Hilfen, Anschauungsmaterial)

    

     Leistungsstarke Schüler und Schülerinnen der 1. Klassen nehmen am Mathematikunterricht der 2. Klassen teil,  lernschwache Kinder der 2. Klasse

     gehen zeitweise in die 1. Klasse um Lücken zu schließen –

·        Im Sachunterricht , der jahrgangsübergreifend erteilt wird.

    

     Im 3. und 4. Schuljahr  wird der individuelle  Rechtschreibunterricht teilweise weitergeführt.

            Die Differenzierung in Deutsch und Mathematik durch Methodenvielfalt,  Gruppen- oder Partnerarbeit verstärkt.

 

·      Die Lernorganisation  schafft Freiräume, in denen die Lehrerin
    in einer Kleingruppe einzelne Schüler und Schülerinnen fördern kann.
·        Es gibt zurzeit klassenübergreifende Förderstunden, besonders 
     für Mathematik ( Sachrechnen) und Rechtschreiben.
·     Zwei Förderstunden sind für lese- und rechtschreibschwache Schülerinnen 
    und Schüler, von denen nur ganz wenige eine  nachgewiesene LRS haben.

 

Zum individuellen Förderprogramm gehören neben der intensiven Elternberatung auch außerschulische Unterstützung, um die wir uns mit hohem Zeitaufwand immer wieder bemühen: Kooperation mit dem Jugendamt, mit Psychologen, Therapeuten unterschiedlicher Art, Vermittlung von Hausaufgabenbetreuung u.d.m.

 

 

Die Schule verfügt über vielfältiges Diagnosematerial.

 

Zur Umsetzung der Förderziele trifft jede Lehrkraft ihre eigenen methodisch-didaktischen Entscheidungen und wählt unter der Vielfalt der Materialien diejenigen für die einzelnen Kinder aus, die sie für besonders geeignet hält.