Erziehungskonzept

 
 
Katholische Grundschule
52146 Würselen
Bahnhofstr.8
 
 
 
Erziehungskonzept
 
Stand 2008
 
 
 „Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor der Würde des Menschen und Bereitschaft zum sozialen Handeln zu wecken, ist vornehmstes Ziel der Erziehung. Die Jugend soll erzogen werden im Geist der Menschlichkeit, der Demokratie und der Freiheit, zur Duldsamkeit und Achtung vor der Überzeugung des Anderen, zur Verantwortung für Tiere und die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen, in Liebe zu Volk und Heimat, zur Völkergemeinschaft und zur Friedensgesinnung.“
 
„Die Schule achtet das Erziehungsrecht der Eltern. Schule und Eltern wirken bei der Verwirklichung der Bildungs- und Erziehungsziele partnerschaftlich zusammen.“ (§2 Schulgesetz NRW)
                                                                                                             
Lehrerinnen und Lehrer sind Vorbilder. Durch unser Vorbild, unseren Führungsstil und unseren Unterricht wollen wir dazu beitragen, dass die Kinder:
  • gewaltfrei und respektvoll miteinander umgehen,
  • selbstständig werden,
  • ihre emotionalen, sozialen und fachlichen Kompetenzen entwickeln und erweitern.
 
Diese Erziehungsziele lassen sich nur in einer transparenten und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den Eltern verwirklichen.
 
Schwerpunkte unseres Erziehungskonzeptes sind:
  • Stärkung des Selbstwertgefühls
  • soziales Lernen in der Klasse  (Klassengemeinschaft),
  • soziales Lernen im jahrgangsübergreifenden Unterricht der Eingangsstufe,
  • soziales Lernen in Klassen mit „Gemeinsamen Unterricht“,
  • Feste, Feiern, Ausflüge, Jugendherbergsaufenthalte.
Soziales Lernen heißt:
  • Entwicklung eines Gemeinschaftsgefühls,
  • Akzeptanz des Anderen,
  • Verstärkung des positiven Verhaltens durch Lob,
  • Konfliktlösungen,
  • Wiedergutmachungen (mehr als eine Entschuldigung),
  • Lernen, auch kleine „Ungerechtigkeiten“ auszuhalten,
  • Selbstbeherrschung und Mitgefühl.

In unserer Schulordnung sind die Regeln aufgeführt, die das gute Zusammenleben in der Klasse und in der Pause und einen störungsfreien Unterricht ermöglichen.

Bei Verstößen gegen die Regeln gelten folgende Maßnahmen:
  • Hinweis auf die entsprechende Regel,
  • Ermahnung,
  • Entschuldigungsbrief,
  • Wiedergutmachung,
  • Trainingsstunde bei der Rektorin,
  • Mitteilung an die Eltern,
  • Gespräch mit den Eltern,
  • Abholen des Kindes von den Eltern,
  • vorübergehende Unterbringung in einer anderen Klasse,
  • Gespräch: Eltern – Lehrerin – Kind – Schulleitung,
  • Klassenkonferenz (allgemeine Schulordnung).
Eine Reihenfolge muss nicht eingehalten werden.
 
Wir legen Wert auf einen Morgengruß, auf „bitte“ und „danke“ und einen freundlichen Umgangston.
 
Wir Lehrerinnen
  • achten die Würde der Kinder,
  • erkennen die individuellen Bedürfnisse der Kinder an und bemühen uns, auf diese einzugehen,
  • geben den Kindern Sicherheit,
  • setzen Grenzen,
  • vermitteln den Kindern einen verantwortungsvollen Umgang mit Menschen, der Umwelt und Sachen,
  • leiten die Kinder zur Verantwortung für ihr eigenes Handeln an,
  • wollen eine soziale Atmosphäre schaffen, in der sich die Kinder wohlfühlen,
  • wollen den Kindern Erfolgserlebnisse vermitteln und damit ihr Selbstwertgefühl stärken.
 
„Mut zur Erziehung beginnt mit der Selbstbesinnung, einer Neuorientierung und einem Menschenbild, das in jedem Kind ein einmaliges Individuum erblickt mit seinen besonderen Begabungen, die es wahrzunehmen und zu fördern gilt. Mut zur Erziehung ist Zivilcourage. Nein zu Gewalt. Nein zu Rassismus und Hass. Erziehung beginnt bei uns.“
                                                                                                                                             Eva Zeltner