Beratungskonzept

 
 
 
 
Katholische Grundschule
52146 Würselen
Bahnhofstr.8
 
Beratungskonzept
 
Stand 2009
 
 
 
In der Sebastianusschule hat Beratung einen hohen Stellenwert.
Sie findet nicht „isoliert“ statt, sondern ist integrierter Bestandteil der unterrichtlichen und erzieherischen Arbeit.
Beratung von Schülerinnen und Schülern und Erziehungsberechtigten ist Aufgabe aller Lehrerinnen.
Neben den wichtigen Elterngesprächen (früher Elternsprechtage) zweimal im Jahr gibt es weitere Situationen, die Beratung erfordern.
Beratungsanlässe für Eltern können sein:
  • Schulfähigkeit (vor und während der Einschulung),
  • vorzeitige Einschulung,
  • Schullaufbahnberatung, (weiterführende Schulen)
  • Beratung nach Diagnosetests,
  • Begabtenförderung,
  • Überspringen einer Klasse,
  • Lern- und Leistungsprobleme, (LRS, ADS, Dyskalkulie)
  • Wahrnehmungsstörungen,
  • Wiederholung einer Klasse,
  • Verhaltensauffälligkeiten,(Probleme im sozialen und/ oder emotionalen Bereich),
  • ständige Konflikte,
  • Verbesserung der Lern- und Arbeitstechniken,
  • Disziplinprobleme,
  • gestörte Lehrer- Schülerbeziehung,
  • gestörte Eltern- Lehrerbeziehung,
  • Gesundheits- und Ernährungsberatung,
  • Sonderpädagogische Förderung AOSF / GU oder Förderschule.
 Beratungsanlässe für Kinder können sein:
  • Leistungsdefizite,
  • Streit / Konflikte,
  • Verbesserung der Arbeits- und Lernatmospähre in der Klasse,
  • Unterrichtsstörungen ,
  • Rückmeldungen über getroffene Vereinbarungen.
  • Bei einigen dieser Problemfälle ist das Team der Sebastianusschule auf die Unterstützung außerschulischer Berater angewiesen, auf:
  • den schulpsychologischen Dienst (Herzogenrath),
  • das SPZ (Stolberg und Aachen),
  • die Jugendhilfe (Stadt Würselen),
  • Erziehungsberatungsstellen(z.B. Alsdorf),
  • Kinderärzte,
  • Kinderpsychologen,
  • Therapeuten (Logopäden und Ergotherapeuten),
  • Kindergärten und weiterführende Schulen.
Die Lehrerinnen wirken an der Beratung bei den außerschulischen Institutionen mit.

Diese Beratungsangebote können die Lehrerinnen und Lehrer nur im Rahmen ihrer Arbeitszeit leisten.
 

 
 
Bedingungen einer erfolgreichen Beratung sind:
  • Freiwilligkeit,
  • Vertraulichkeit,
  • gegenseitige Achtung,
  • konkrete Zielvereinbarung am Ende,
  • Verantwortlichkeit (jeder ist für seinen Bereich verantwortlich, Beratung kann nicht delegiert werden). 
Bei der Beratung von Schülerinnen und Schülern wird die Intimsphäre ebenso gewahrt wie bei Erwachsenen. (Schweigepflicht). Zur Beratung können die Schulleitung oder andere Lehrerinnen hinzugezogen werden.
 
Beratung ist nach Terminabsprache mit der Lehrkraft möglich, denn eine feste Beratungsstunde in der Woche kann nur von wenigen Eltern genutzt werden.
Ein Beratungsraum steht in der Schulenicht zur Verfügung, weil das Raumangebot begrenzt ist. Es gibt Klassenräume, das Lehrerzimmer und das Schulleitungszimmer.
 
Beratungen finden auch innerhalb des Kollegiums statt.
In den Team-Sitzungen beraten sich die Jahrgangsstufenlehrer gegenseitig:
  • bei Unterrichtsproblemen,
  • über curriculare und didaktische Fragen,
  • über Methoden und Arbeitstechniken,
  • bei Differenzierung und individueller Förderung,
  • bei Unterrichtsstörungen.
In unregelmäßigen Abständen - nach Bedarf - treffen sich Kolleginnen zu einer Fallberatung. (Ein Problem wird vorgetragen, die Kolleginnen erläutern dazu ihre Sichtweise, es wird nach Lösungen gesucht.)
 
Der Lehrerrat berät Kolleginnen bei Konflikten und berechtigten Interessen gegenüber der Schulleitung.
 
Die Schulleitung berät Lehrerinnen
bei aktuellen Anlässen, nach Bedarf und auf Wunsch.
 
Beratung dient dem Lehren, Lernen und dem guten Zusammenleben in unserer Schule.
 
Dieser Text ist auch als Flyer in der Schule erhältlich