Ausführliches Schulprogramm

  

                                                           

 

  

Sebastianusschule

Würselen

 

Schulprogramm

 

 

 

 

ergänzt 2011/2012

überarbeitet 2015/2016

 

 

 

 

Die Schule ist ein Ort der Ruhe

der Muße,

des Innehaltens,

an dem Lehrerinnen und Lehrer

und Schülerinnen und Schüler

in gemeinsamer Leistung

lehrend und lernend

(was eigentlich das Gleiche ist)

einer Spur nachgehen:

dem Sinn des Lebens.

 

 

 

Anmerkung: Realität ist, dass Ruhe, Muße und Innehalten abnehmen – zu Lasten von Lehr- und Arbeitsplänen, Konzepten, Schulentwicklungen, Evaluationen, ständigen Diagnosen und fortgeschriebenen Lern- und Förderprogrammen –

alles zweifelsohne wichtig, aber welchen Preis zahlen überlastete Lehrerinnen in großen Klassen und vor allem die Kinder, denen zum Wachsen, Reifen und unbeschwertem, freudigen Lernen und Leisten immer weniger Muße bleibt?

 

 

 

Die Sebastianusschule

 

1.1.   Zielbeschreibung des Schulprogramms

 

Die Entwicklung unseres Schulprogramms war in den vergangenen Jahres  - und ist es auch weiterhin – wesentlich geprägt von der Auseinandersetzung mit dem Menschenbild, das in jedem Kind ein einmaliges Individuum erblickt – mit seinen besonderen Begabungen -, die es von den Lehrerinnen wahrzunehmen und zu fördern gilt.

Unser Leitziel ist einfach formuliert, aber hoch gesteckt:

 

Jedes Kind soll in einem guten Unterricht und in einem guten

Lernklima in seiner Ganzheit gefördert und gefordert werden.

 

Das impliziert Vermittlung von Bildung und ‚wertvoller’ Erziehung, die sich an den christlichen Grundsätzen und Wertvorstellungen orientiert.

 

Dabei war von entscheidender Erfahrung, dass wir Lehrende zunächst unsere eigenen Werte  und Normen kritisch hinterfragen müssen.

Dass Lernen wesentlich über Beziehungen stattfindet, war eine zwangsläufige Erkenntnis. Das Hinterfragen des Selbstverständlichen und Alltäglichen ließ uns Erfahrungen neu verstehen und bewerten. Fehler und Umwege waren notwendig, um den „richtigen“ Lernweg zu finden. Sie stellten wichtige Schritte beim Aufbau neuen Wissens dar.

Ein gutes Lernumfeld förderte die Mitverantwortung für die ‚ganze’ Arbeit,

reduzierte die Angst und entwickelte innere Autonomie, die ein selbstbewussteres Handeln ermöglichen half.

 

 

 

1.2. Die Sebastianusschule – eine katholische Bekenntnisschule

 

Als katholische Bekenntnisschule und im Sinne des christlichen Selbstverständnisses ist unsere Schule als Lern- und Lebensort offen für den Einzelnen. Wir pflegen die christliche Tradition durch eine katholisch geprägte Werterziehung im Schulalltag und die enge Zusammenarbeit der katholischen Kirche und der Pfarre St. Sebastian.

Wir stärken die Kinder im Selbstvertrauen, in ihrem eigenen Glauben und in der Achtung vor der Schöpfung und helfen ihnen, Vertrauen zu Gott, zu sich selbst und Verständnis für andere zu finden. Toleranz, Umkehr und Versöhnung, Nächstenliebe...sind Grundwerte und Grundlagen unserer Erziehung.

Sie geben den Kindern Orientierung und Hilfe zur Bewältigung sozialer Probleme.

Wir heißen alle Kinder an unserer Schule willkommen, unabhängig der Nationalität, der Kultur, der Hautfarbe und des sozialen Status.

Dieser in der heute ‚gleich-gültig’ gewordenen Gesellschaft hohe Anspruch fordert die Vorbildfunktion der Lehrerinnen.

Wir machen den christlichen Glauben im Schulalltag sichtbahr und erfahrbar.Religiöse Erziehung beschränkt sich nicht nur auf den Religionsunterricht. In den 3. Schuljahren erteilt eine Gemeindereferentin je eine Seelsorgestunde. Das Morgengebet/das Morgenlied ist selbstverständlich, ebenso ein Kanon religiöser Lieder.

Kindgerechte Schulmessen und besondere Gottesdienste finden regelmäßig statt.

Einmal im Jahr beteiligen wir uns an der Paketaktion der Pfarre St. Sebastian zur Unterstützung der Schervierstuben in Aachen. Für die Schervierstube, in der notleidende und obdachlose Menschen betreut werden, sammeln wir ganz im Zeichen St. Martins Lebensmittel und Haushaltsartikel.

Im Schultreff werden die Kinder über die Aktion informiert und Schwester Veronika begleitet die Kinder. Bis St. Martin sammeln wir die Spenden in den Klassen ein. Jedes Kind nimmt eine Packliste mit nach Hause, dort trifft jede Familie eine Auswahl. Die gesammelten Pakete werden persönlich zu den Schervierstuben gebracht. Die Pfarre St. Sebastian ist unser verlässlicher Kooperationspartner.

  

1.3.   Das Leitbild und die Schulphilosophie

 

„Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor der Würde des Menschen und Bereitschaft zum sozialen Handeln zu wecken, ist vornehmstes Ziel der Erziehung.“ (Artikel 7 der Landesverfassung NRW)

 

 

Im Mittelpunkt aller Theorie und Praxis der Schule, aller Richtlinien, Lehrpläne und Vorschriften, all’ unseres Überlegens und Handelns steht:

 

 

 

 

 

 

Diese Einmaligkeit jedes Kindes fordert von uns Lehrerinnen, das Kind mit allen Begabungen  und Fähigkeiten, mit seinen Grenzen und Schwächen zu akzeptieren und es in seiner Einzigartigkeit wahrzunehmen.

Aus dieser Anerkennung leitet sich der Anspruch des Kindes auf Achtung, auf eine positive Entwicklung seiner Persönlichkeit, auf individuelle Förderung seiner kognitiven, musisch-kreativen und sozial-emotionalen Fähigkeiten ab.Wir wissen: Jedes Kind will lernen, jedes kann etwas, jede Begabung hat den gleichen Stellenwert.

 

 

 

 

Die Selbstverpflichtung der Lehrerinnen der Sebastianusschule lässt die ‚Philosophie’ der Schule deutlich werden:

 

Ich verpflichte mich:

 

  • die Würde der Kinder zu achten,
  • jedes Kind anzunehmen,
  • die individuellen Bedürfnisse anzuerkennen und darauf einzugehen,
  • Kindern Sicherheit zu geben,
  • Kindern einen Schutzraum zu bieten,
  • Grenzen zu setzen,
  • den Kindern einen verantwortungsvollen – von christlichen Grundsätzen getragenen – Umgang mit Menschen , der Umwelt und Sachen zu vermitteln,
  • Kinder zu gemeinschaftsfähigen Menschen zu erziehen.
  • Kindern Verantwortung für ihr eigenes Handeln beizubringen,
  • eine soziale Atmosphäre zu schaffen, in der sich jedes Kind wohl fühlen kann,
  • alle Schüler zu fördern, ihnen Erfolgserlebnisse zu vermitteln und damit ihr Selbstwertgefühl zu stärken,
  • meine eigenen Grenzen anzuerkennen,
  • meine Macht nicht zu missbrauchen,
  • für Kinder berechenbar zu sein,
  • Kindern mein Handeln transparent zu machen.

 

Selbstverpflichtung Schilf Rolleferberg 1999 / Erziehungskonzept

Vertrauensvolle Beziehungen, Menschlichkeit und Wohlergehen sind die Grundlage unserer Arbeit. Die individuelle Entwicklung ist vielfältig, wir ermöglichen unterschiedliche Lernprozesse. Probleme, Fehler und Konflikte nutzen wir als Lernanlässe.

 

 

1.4. Historie der Schule

 

Bis zur großen Schulreform 1968 gab es die achtklassige Volksschule. Volksschulen waren konfessionell ausgerichtet: evangelische und katholische Volksschulen.

1968 wurde die Trennung zwischen Grund- und Hauptschulen vollzogen. Eltern konnten über die Schulart abstimmen. 185 Eltern sprachen sich 1986 im Bestimmungsverfahren für eine katholische Bekenntnis-Grundschule in Würselen-Mitte aus. Diese wurde im Erdgeschoss des Gebäudes an der Lehnstraße untergebracht. Wegen der hohen Anmeldezahlen wurde das Gebäude bald zu klein. Schon ein Jahr später gab es den ersten Umzug: von der Lehnstraße in das jetzige Gebäude an der Bahnhofstraße. 1972 erfolgte der Umzug in Fertigbau-Pavillons in der Bissener Straße, in denen bis dahin das Mädchengymnasium untergebracht war. Am Ende des Schuljahres 1991/92 verließ die Katholische Grundschule Bissener Str. die Pavillons, die baufällig geworden waren. (Die Nutzungsdauer der Pavillons war seit Jahren überschritten. Die nächste Station waren drei Trakte im Gebäude des Städtischen Gymnasiums, dessen Schülerzahlen rückläufig wurden. Die Schule nannte sich fortan Katholische Grundschule Klosterstraße. Auch diese Bleibe war nicht von Dauer. Das Gymnasium benötigte bald mehr Räume für steigende Schülerzahlen. Die Grundschule musste wieder umziehen, und zwar in das Gebäude an der Bahnhofstraße, aus dem zwischenzeitlich das Euregio-Kolleg ausgezogen war. So schloss sich der Kreis.

Seit dem Schuljahr 1999/2000 hat sie ihr ursprüngliches Gebäude wieder bezogen.

Nach so vielen „Straßennamen“ für eine Schule beantragte die Schulleiterin bei der Verwaltung einen Namen für die Katholische Grundschule:

Sebastianusschule

Dieser Name soll auf die gute Verbindung zur Pfarre St. Sebastian hinweisen.

Inzwischen hat die Sebastianusschule einen hohen Bekanntheitsgrad in Würselen.

… und sollte diese Schule noch einmal umziehen müssen, der Name bleibt.

 

 

 

1.5. Schulgebäude und Gelände

 

Die Sebastianusschule liegt in einem „Schulzentrum“ in der Mitte der Stadt Würselen: die auslaufende Hauptschule, die neue Gesamtschule und das Gymnasium sind in unmittelbarer Nähe angesiedelt.

Die Schule besteht aus drei untereinander verbundenen Häusern (der erste Bau stammt aus dem Jahr 1954/55) zwei Schulhöfen und einem „grünen Klassenzimmer“.

( abgetrenntes kleines Areal mit Schach- und Mühlefeld und Sitzbänken)

Die beiden Schulhöfe  sind für die 325 Kinder vom Platzangebot gerade ausreichend. Sie sind gut mit Spielgeräten ausgestattet.

Im Schuljahr 2010/11 bekam das Schulhaus eine Außenrenovierung (Konjunkturpaket II). Die Außenwände sind gedämmt und ansprechend farblich gestaltet. Auch die Toilettenanlage wurde erneuert.

 

Es gibt zwölf Klassenräume von unterschiedlicher Größe, zwei Klassenräume für die OGS-Kinder, zwei Betreuungsräume für die Betreuung im Untergeschoss des mittleren Hauses bis 14.00 Uhr, ein (zu kleines)Lehrerzimmer, einen Sekretariatsraum, ein kleines Schulleiterzimmer für die Schulleiterin und die Konrektorin, ein Besprechungsraum( = Lehrerarbeitsplatz) einen Kopier- und Schulbücheraufbewahrungsraum (die letzt genannten Räume waren früher die Wohnung des Hausmeisters). Es gibt auch eine kleine Küche.

Differenzierungsräume und Räume für das Gemeinsamen Lernen fehlen. Wir belegen die wenigen zusätzlichen Räumlichkeiten im Schullalltag mehrfach.

Die Lehrmittel sind auf drei Häuser verteilt, sie befinden sich in einem Flurschrank und zwei Gruppenräumen, die auch als Putzraum dienen und in einem werden die Laptops in einem Computerwagen aufbewahrt.

Im Keller des Hauses A ( die Häuser werden mit den Buchstaben A B C bezeichnet)

befindet sich der Speiseraum für die OGS-Kinder mit integrierter Küche.

Einen großen Mehrzweckraum für Veranstaltungen oder ein Forum sind nicht vorhanden.

Alle Klassenräume sind mit einem Internetzugang ausgestattet.

 

Die Anlage und Ausstattung des Schulgeländes (Spielgeräte) sind für die Pausen- und Freizeitaktivitäten der OGS-Kinder geeignet. Die beiden Schulhöfe sind in den Pausen für alle Kinder zugänglich.

 

Eine Turnhalle ist ganz in der Nähe der Schule. Die Hauptschule, die neue Gesamtschule und die Sebastianusschule teilen sich die Sportstunden in dieser Halle. Der kleinen Sportplatz gegenüber der Schule steht für den Schulen gemeinsam zur Verfügung, ist aber nicht mehr auf dem neusten Stand und nur eingeschränkt nutzbar.

 

 

2.        Unsere Schulkultur

 

2.1      Lebensraum Schule

 

Die Schülerinnen und Schüler verbringen viele Stunden ihres Tages in der Schule. Für nicht wenige Kinder bietet dieser Tagesabschnitt eine Struktur, eine Verlässlichkeit, die zu Hause manchmal nicht mehr selbstverständlich ist. Deshalb soll unsere Schule Gemeinschaft, Geborgenheit und Verlässlichkeit vermitteln. Die Klassenräume und Flure  und der Eingangsbereich sind entsprechend gestaltet, aber nicht überladen.

Neben dem Unterricht kann die Schule zurzeit nur zwei Arbeitsgemeinschaften anbieten: eine Flöten-AG  und Schachspiel (Schach wird von einem Pensionär des Würselener Schachvereins geleitet.)

Die 4. Schuljahre unterstützen in den Pausen als "Pausenengel" alle anderen Kinder.

An weiteren interessanten Kursen können die Schülerinnen und Schüler der OGS am Nachmittag teilnehmen.

 

 

 

2.2 Feste und besondere Veranstaltungen

 

 

  • Die Schulaufnahmefeier zu Beginn eines jeden Schuljahres

-       Kirchliche Feier mit Segnung der Schulneulinge in St. Sebastian

-       Feier in der Aula des Gymnasiums (alle zwei Jahre) oder auf dem Schulhof

  • St. Martin

          --    Feier in der Kirche

          -     Martinsumzug

          -     Martinsfeuer / Beisammensein bei Brezeln und Kakao in der Schule

 

  • Advents-/Weihnachtsfeiern in einzelnen Klassen mit Eltern
  • Adventssingen mit allen Klassen

 

  • Vorweihnachtlicher Theaterbesuch (Stadttheater oder Altes Rathaus)

 

  • Sebastianusfest Ende Januar

Namenstag unseres Schulpatrons

-       Feier in der Kirche St. Sebastian mit dem Spiel des Heiligen aus der Legende (Vorrecht der 4. Klassen)

-       anschließend: Theaterbesuch im Alten Rathaus Würselen (oft: Theater-Starter)

 

  • unterschiedliche Osteraktion in den Klassen

 

  • Schulfest  (im Wechsel mit der Projektwoche)

 

  • Projektwoche

 

  • Sportfest (Bundesjugendspiele für die 3. und 4. Klassen, Sport- und Spielefest für sie 1. und 2. Klassen)

 

  • Schultreffs

Fünfmal im Schuljahr (jeweils vor den Ferien und am Fettdonnerstag) versammeln sich alle Schulkinder in der Turnhalle. Einzelne Klassen präsentieren Lernergebnisse oder stellen Teile aus ihrem Unterricht vor:

Texte, Spiele, Lesungen, Liedgut, Tänze, Gebasteltes…

So können alle Kinder teilhaben an dem, was in einzelnen Klassen gelernt und erarbeitet wurde. Eine wichtige Kompetenz ist auch die Präsentation vor vielen Zuschauern. In Schultreffs werden besondere individuelle Leistungen und soziales Engagement der Schülerinnen und Schüler gewürdigt.

 

  • Mobilitätswoche

Seit vielen Jahren führt die Sebastianusschule einmal jährlich eine Mobilitätswoche durch und bündelt so die Lehrplanarbeit „Mobilitätserziehung“. Es gibt ein festes Programm (z.B. Fußgängerdiplom für die Kinder der 1. Klassen, ADAC-Parcour für die 3. und 4. Klassen, ein Koordinationsprogramm…), dass immer wieder durch besondere Aktionen bereichert wird (z.B. Toter Winkel – LKW von dem verein Round Table)

 

  • Naturführungen für alle Klassen in den nahen Naturgebieten

(Stadtgarten, Stadtwald, Wurmtal) mit einer Naturführerin – Klassen 3. und 4. einmal jährlich

 

  • Teilnahme an Schachmeisterschaften

( 2010 Teilname an den deutschen Grundschulmeisterschaften)

 

  • Teilnahme an verschiedenen Wettbewerben

 

  • Teilnahme an Fußballturnieren ( 4.Klassen)

 

  • Aktion: Zu-Fuß-zur-Schule

 

  • Klasse 2000 inkl. Zertifikat seit September 2015

 

 

 

2.3. Schullogo und Schulhymne

       Zur Identifikation mit unserer Schule tragen auch unser Logo und unsere

          Hymne bei.

 

 

 

  Logo

 

 

 

 

 

 

 

Seit 2007 hat die Schule dieses Logo: Vier Kinder in der Mitte symbolisieren die vier Schuljahre. Die Kinder sind durch Handreichung miteinander verbunden. Dieses friedliche Miteinander von großen und kleinen Schülern und Schülerinnen ist ein wichtiger Wertbaustein unserer Schulgemeinschaft. Die Spirale ist ein Zeichen für die Entwicklung der Sebastianusschule. Unterricht, Erziehung und Bildung, sind dynamisch und müssen immer wieder durchdacht und weiter entwickelt werden. Dabei werden christliche Traditionen, Werte und Bewährtes bewahrt. Das Kreuz ist Symbol unserer katholischen Bekenntnisschule. Der Schriftzug „Sebastianusschule Würselen“ ist wie eine Schutzhülle zu sehen: Schutzraum für die uns anvertrauten Kinder. Somit hat das Logo einen tiefen Sinn.

  

 

Schulhymne

 

Bei gemeinschaftlichen Veranstaltungen – meist nach besonderen Gottesdiensten – singen Kinder und Lehrer die Schulhymne. Sie ist Zeichen der katholischen Schule und der Gemeinschaft. Sie verbindet uns.

 

Unsere Schule trägt deinen Namen,

heiliger Sebastian.

Alle steh’n wir hier zusammen,

heiliger Sebastian.

Schenk uns Mut und Gottvertrauen,

denn wir wollen auf dich schauen,

heiliger Sebastian

 

Spitze Pfeile, die dich trafen,

gibt’s auch heute noch weltweit,

du zerbrachst die harten Waffen

durch Glauben, Mut und Tapferkeit.

 

Unsere Schule trägt deinen Namen,

heiliger Sebastian.

Alle steh’n wir hier zusammen,

heiliger Sebastian.

Schenk uns Mut und Gottvertrauen,

denn wir wollen auf dich schauen,

heiliger Sebastian.

 

Lass uns gut sein,

lass uns helfen,

lass erkennen uns die Not.

„Gott ist größer als die Menschen“

war dein Zeugnis bis zum Tod

 

 

Unsere Schule trägt deinen Namen,

heiliger Sebastian.

Alle steh’n wir hier zusammen,

heiliger Sebastian.

Schenk uns Mut und Gottvertrauen,

denn wir wollen auf dich schauen,

heiliger Sebastian.

 

 

Ja, wir achten alle Menschen,

zanken nicht in unserm Haus.

Alle soll’n in Frieden leben

und wir schließen keinen aus.

 

 

Unsere Schule trägt deinen Namen,

heiliger Sebastian.

Alle steh’n wir hier zusammen,

heiliger Sebastian.

Schenk uns Mut und Gottvertrauen,

denn wir wollen auf dich schauen,

heiliger Sebastian.

 

 

2.5 Kooperationspartner

 

Die Sebastianusschule kooperiert mit vielen außerschulischen und schulischen Einrichtungen zugunsten der Kinder:

 

  • OGS und Betreuung
  • gemeinsame FOBI mit dem OGS Team (kollegiale Fallberatung)
  • Kindergärten des Einzugsbereiches (Erzieherinnen hospitieren im Unterricht der Schuleingangsphase, Lehrerinnen gestalten in den Einrichtungen Elternabende zum Thema „Schulfähigkeit“, Besuch von Fachtagungen „Kindergarten – Schule“, regelmäßige Kommunikation mit den Erzieherinnen…)
  • ELPRI Netzwerk Würselen
  • Weiterführende Schulen  (Hospitationen der Lehrer  der SEK I aller Schulformen in der Sebastianusschule, Teilnahme an Beurteilungskonferenzen unserer ehemaligen Schülerinnen und Schüler,

Beratungen über künftige Schüler regelmäßige Kontakte zu den weiterführenden Schulen in der Stadt Würselen…)

  • Stadtbücherei Würselen (Besuch der Bücherei, Lesenächte, Vorlesewettbewerb)
  • Schachverein Würselen
  • Kirchengemeinde St. Sebastian (Seelsorgestunden, Schulmessen, Kinderbibeltage, Karnevalsfeier…
  • Rotary-Club (Leseförderung, Klasse2000)
  • Sparkasse und Volksbank
  • Jugendamt der Stadt Würselen (Hilfen zur Erziehung)
  • Heilpädagogische Tagesgruppe des Hauses St. Josef  (Beratungsgespräche, Absprachen)
  • Kinderschutzbund (Erziehungsprobleme)
  • Polizei Kommissariat Vorbeugung
  • Beratungsstelle „Anker“ in Würselen
  • Erziehungsberatungsstelle der Caritas in Alsdorf
  • Schulpsychologischer Dienst der Städteregion
  • SPZ in Aachen und Stolberg
  • Verschiedene Kinderpsychologen und Therapeuten
  • Kieser-Training (Pate Klasse 2000)
  • Lionsclub Würselen (Pate Klasse 2000)

 

 

3. Erziehung und Unterricht

 

3.1. Friedliches Miteinander

 

Damit Unterricht störungsfrei ablaufen kann, müssen alle an der Erziehung Beteiligten zusammen arbeiten und Regeln und Vereinbarungen  einhalten.

(Näheres dazu in unserer Schul- und Hausordnung und in unserem Erziehungskonzept)

Alle Lehrerinnen tragen dazu bei, dass Kinder gewaltfrei  und respektvoll sowohl in der Klasse als auch in der Pause  miteinander umgehen. Sie achten auf ein friedliches Miteinander und suchen für die alltäglichen Konflikte gemeinsam mit den Kindern nach Lösungen.

Bei größeren Störungen schaltet sich die Schulleitung ein und löst das Problem mit Kindern und ggf. mit Eltern. Die Eltern werden bei groben Verletzungen umgehend informiert.

Wir legen Wert auf Höflichkeit und Freundlichkeit, auf einen Morgengruß, auf „bitte“ und „danke und einen respektvollen Umgangston.

 

In der Pause unterstützen die "Pausenengel" die anderen Kinder beim Spielen auf dem Pausenhof.

3.2. Lehren und Lernen

 

In unserer Schule werden den Kindern Schlüsselqualifikationen vermittelt, die Basis für ein lebenslanges Lernen sind. Die Hinführung zum selbstständigen Lernen ist das Ziel.

Das selbstständige Lernen umfasst  auf der Entwicklung der folgenden Kompetenzen

 

 

 

 

3.2.2 Schuleigene Arbeitspläne

 

Das Kollegium der Sebastianusschule  erstellt schuleigenen Arbeitspläne auf der Grundlage der Richtlinien und Lehrpläne des Landes NRW. Die Inhalte sind auf die

Lebenswirklichkeit unserer Kinder abgestimmt.

Die Lehrpläne für Sachunterricht, Mathematik und Religion sind erstellt und werden

In den nächsten 2 – 3 Jahren evaluiert.

Da die Verschriftlichung brauchbarer Arbeitspläne sehr aufwändig ist (Auswahl der Inhalte, Absprachen, Verschriftlichung, Evaluation), wird es noch dauern, bis für alle Fächer schuleigene Pläne in Textform zur Verfügung stehen.

 

Die Lehrerinnen treffen sich wöchentlich in den Jahrgangsstufenteams und bereiten gemeinsam Unterricht vor. So gelten gleiche Lerninhalte für die einzelnen Jahrgänge.  Bei der Umsetzung muss die pädagogische Freiheit des Lehrers und die Lebens- und Lernwirklichkeit der einzelnen Kinder berücksichtigt werden.

 

Die gemeinsame Aufarbeitung der Inhalte in den Teams garantiert auch bei Ausfall einer Lehrerin die Kontinuität.

 

Alle Kinder erreichen bis zum Ende der Grundschulzeit  die durch die Landeslehrpläne vorgegebenen Grundanforderungen (Mindeststandards).

Weiterhin werden die Kinder individuell gefördert (s. Förderkonzept), so dass sie

Ihre Kompetenzen (s.o.) höchstmöglich entwickeln können.

 

Unsere Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden im Gemeinsamen Unterricht je nach Förderschwerpunkt zielgleich oder ganz individuell gefördert.

Eine Sonderpädagogin erstellt die individuellen  Förderpläne.

 


 

3.2.3 Leistungsanforderungen- und bewertungen
 



Die Lern- und Leistungsbereitschaft, die Schulanfänger mitbringen, muss in der  Grundschulzeit erhalten und weiterentwickelt werden.

Die unterschiedlichen Leistungen der Kinder sind zu würdigen. Kinder müssen

zur Leistung ermutigt werden und ihre eigenen Fortschritte erkennen bzw. dokumentieren. So werden sie befähigt, Stärken und Schwächen zu erkennen und

und Lernangebote als Chance zum Weiterlernen zu nutzen.

 

In den Teams besprechen die Kolleginnen die Leistungsanforderungen und Bewertungen. Diese Absprachen in den einzelnen und Jahrgangsstufen werden in einem Leistungskonzept zusammengefügt und gelten verbindlich.

(Die Grundlagen für das Leistungskonzept liegen vor.)

 

Die Anforderungen und  Bewertungsgrundlagen werden den Schülerinnen und Schülern sowie den Eltern transparent gemacht, wie wir es bereits seit 2000 praktizieren:

 

Von Anfang an sind Eltern über differenzierte Anforderungen zu informieren. Leistungserziehung- und bewertung ist ein kontinuierlicher und prozesshafter Schwerpunkt der Elternarbeit in den 4 Grundschuljahren. (Rolleferberg 2000.)

 

Besondere Leistungen (Sport, Schach, Mathewettbewerb, Teilnahme an besonderen Veranstaltungen) werden bei unseren Schultreffs öffentlich gemacht.

Weiterhin bietet der Schultreff die Gelegenheit, Leistungen aus einzelnen Klassen

In allen Fächern zu präsentieren. So werden allen Schülerinnen und Schülern

unterschiedliche Leistungen  zugänglich gemacht. Das spornt wiederum an.

Zu dieser Leistung gehört auch die „soziale Leistung“. (Kinder, die sich für andere

und die Schule einsetzen.

 

Weiteres s. Leistungskonzept

 

Leistungsbewertung der GU-Schüler und Schülerinnen                                    

Die Leistungsbewertung ist abhängig vom Förderschwerpunkt.

Die Schüler und Schülerinnen mit den Förderschwerpunkten „Sprache“  und „Emotionale und soziale Entwicklung“ sollten zielgleich unterrichtet werden.

So sollten sie auch an den allgemeinen Lernzielkontrollen teilnehmen und entsprechend bewertet werden. Die Schüler und Schülerinnen erhalten demnach auch Noten.

Gegebenenfalls erhalten diese Kinder differenzierte und individualisierte Lernzielkontrollen. Dies sollte dann vermerkt werden.

Die Zeugnisse entsprechen denen, der anderen Schüler und Schülerinnen.

 

Schüler und Schülerinnen mit dem Förderschwerpunkt „Lernen“ werden in der Regel zieldifferent unterrichtet.

Sie erhalten individualisierte Lernzielkontrollen, die ihrem individuellen Lernfortschritt entsprechen. Sie erhalten keine Benotung; wenn doch, dann nur aus pädagogischen Gründen.

Diese Kinder erhalten ein beschreibendes Zeugnis, in denen ihr individueller Lernfortschritt und Lernstand erläutert wird.

Es ist auch möglich, dass sie ein „Ankreuzzeugnis“ aber ohne Noten erhalten, wenn ein Großteil der Aussagen auf ihre Lernentwicklung zutrifft.

Noten können evtl. in den Fächern Sport, Musik und Kunst gegeben werden.

 

 

 

3.2.4 Unterrichtsgestaltung

 

Jede Lehrerin gestaltet den Unterricht nach der Arbeit im Jahrgangsstufenteam in  eigener Verantwortung. Keine Lehrerin ist austauschbar.

Unterschiedliche Lernformen kennzeichnen unseren guten Unterricht und fördern das selbstständige Lernen der Kinder.

Offene Lernformen (selbstständiges Arbeiten mit dem Material von Sommer-Stumpenhorst – besonders in der Schuleingangsphase – Planarbeit,  Stationenarbeit, Werkstatt, Projekte) werden ergänzt  durch Lehrgänge in frontalen Phasen.

„Lernen lernen“ ist ein durchgängiges Prinzip an der Sebastianusschule.

Methodentraining und Kommunikationstraining und Teamarbeit  ermöglichen das selbstständige Lernen. (Klippert)

Neu eingeführt ist das Lerntagebuch, in dem die Schülerinnen und Schüler über ihre Lernfortschritte (inhaltlich, sozial, methodisch) Rechenschaft ablegen.

So werden Kompetenzen für ein lebenslanges Lernen Grund gelegt.

 

Die Sebastianusschule ist mit zwei Laptopwagen ausgerüstet, so dass zu bestimmten Zeiten die Rechner auch einer ganzen Klasse zur Verfügung stehen können. Die Computer werden individuell eingesetzt, es gibt einige gute Lernprogramme an denen  die Kinder differenziert arbeiten können.

Weiterhin dient er den 3. Und 4. Klassen, um zu einzelnen Themen zu recherchieren.

 

In Zukunft wollen wir den Computer als Arbeitsmittel für unsere Unterrichtsvorbereitung (Materialbereitstellung für die einzelnen Lernbereiche) nutzen. Es soll die Lernplattform „Fronter“ dazu eingerichtet werden. Das bisherige

I-Q-on hat sich für uns als wenig praktikabel herausgestellt.

Im Schuljahr 2012/13 werden in Fronter im „Raum“ Lehrerzimmer der Kalender, Informationen und Konzepte für die Kolleginnen/Kollegen zur Verfügung gestellt.

Somit wird die erste Arbeit mit der Lernplattform ausprobiert. In Zukunft soll sie für die Schülerinnen und Schüler nutzbar sein – Schuljahr 2013/14.

Zu Beginn des Schuljahres 2012 (bis November, Dezember?) sind die Rechner wegen  Umstellung nicht nutzbar.

 

3.2.4 Lernatmosphäre

 

In jeder Klasse herrscht eine positive Lernatmosphäre. Wiederkehrende Rituale ermöglichen den Kindern einen überschaubaren  -täglich und jahreszeitlich bedingten- Schulablauf.

Wir erziehen die Kinder zur Freundlichkeit  und Höflichkeit , gute Umgangsformen helfen der guten Atmosphäre.

Jeder Klassenraum verfügt über Lernangebote. Zur Information steht eine

Nachschlagekiste (Lexika, Sachbücher) in jedem Klassenraum.  Gestaltete Wände

weisen meist  auf das Thema in einem Lernbereich hin oder präsentieren Ergebnisse.

Kinderbänke ermöglichen einen Sitzkreis ohne Tische und Stühle umzustellen.

In einigen Klassen gibt es Fernsehapparate, die für den Englischunterricht (Sequenzfilme) genutzt werden.

Besondere Uhren ermöglichen den Schülerinnen und Schülern eine Kontrolle ihrer

zur Verfügung gestellten Arbeitszeit.


 

3.2.5 Gesunde Schule

 

Die Sebastianusschule versteht sich nicht  nur als  Ort des Lernens, sondern auch als Lebensraum, in dem die Gesundheitsförderung zunehmend eine wichtige Rolle spielt. Gesundheit ist die Voraussetzung für Lern- und Leistungsbereitschaft von Schüler/innen und Lehrer/innen. Eine erfolgreiche Schule ist eine gesunde Schule und umgekehrt.

 

Eine gesundheitsfördernde Schule ist für das Kollegium der Sebastianusschule  eine Schule, in der ein wertschätzendes und ermutigendes Schulklima spürbar ist und die Unterstützung der Gesunderhaltung und gesunden Lebensweise aller Schüler, Lehrkräfte und des Personals einen wichtigen Platz einnimmt.

Das Ziel aller Pädagogen unserer Schule ist es, den Kindern Lebenskompetenzen zu vermitteln, damit sie zu starken, gesunden und selbstbewussten Persönlichkeiten heranwachsen, um den Herausforderungen ihres Lebens gewachsen zu sein.

Siehe auch Konzept „Gesunde Schule“


 

3.3 Gemeinsamer Unterricht

GU an der Sebastianusschule Würselen, einer dreizügigen Grundschule mit einer Klassengröße zwischen 25-30 Kindern.

 

·      seit 1996/1997 GU- Schüler, vorher bereits Kooperation mit der E-Schule in Weisweiler

·      seit diesem Schuljahr 13 GU-Schüler, erstmals eine volle Sonderpädagogenstelle, plus ein Sonderpädagoge mit sechs Stunden für zwei Schüler

·      Förderschwerpunkte überwiegend "Lernen", daneben auch "Sprache", und "Soziale - emotionale Entwicklung", sowie "Allgemeine Entwicklung"  ( Noonan-Syndrom )

 

 

 

Die Arbeit im GU gestaltet sich unterschiedlich und ist von verschiedenen Faktoren abhängig:

·      Anzahl der GU-Kinder pro Klasse

·      Anzahl der zur Verfügung stehenden GU-Stunden pro Kind

·      vor allem aber steht der Förderbedarf des Kindes im Vordergrund

 

 

 

Hieraus resultiert wiederum die Organisation des GU

·      Einzelförderung ( äußere Differenzierung )

·      Kleingruppenförderung

·      Binnendifferenzierung

 

Es wird eine weitmöglichste Bündelung der GU-Schüler angestrebt, sowie klassenübergreifende Förderstunden, Beispiel: Rechtschreibförderung

 

 

 

Die inhaltliche Arbeit bezieht sich auf:

·      den individuellen Leistungsstand des Kindes

·      auf Unterstützung bei der Bearbeitung des Unterrichtsstoffes der Klasse

 

 

 

Die Unterrichtsmethoden werden konsequenterweise offener, je mehr GU-Kinder in einer Klasse sind.

·      Wochenplanarbeit

·      Stationenlernen

·      Werkstattarbeit

·      Projekte

 

Alle Unterrichtsmethoden sind vertreten und haben ihren Stellenwert; ergänzenderweise auch der Frontalunterricht

 

 

 

Entscheidend prägend für guten GU ist die Zusammenarbeit zwischen Grundschullehrern und Sonderpädagogen.

 

 

 

Hier möchte ich kurz auf Vorstellungen Lütje-Kloses und Willenbring, zweier Dozentinnen der Universität Hannover hinweisen, die sagen:

·      Zusammenarbeit oder Kooperation im Schulalltag ist durchaus nicht selbstverständlich, sondern eine schwierige Aufgabe.

·      Kooperation ist kein Zustand, sondern ein fortwährender Einigungsprozess zwischen Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Sichtweisen.

·      Es wird davon ausgegangen, dass die beteiligten Pädagoginnen diesen Prozess auf einer partnerschaftlichen Grundlage, also in einer gleichwertigen und wechselseitigen Beziehung gemeinsam verantworten.

·      Es sollte sich um eine konkurrenzarme Beziehung handeln, so dass gegenseitiges Vertrauen entstehen kann.

 

 

 

Grundlage der Zusammenarbeit an der Sebastianusschule ist die Akzeptanz des Integrationsgedankens im Kollegium und damit verbunden die Offenheit für die Zusammenarbeit der Grundschulpädagogen mit dem Sonderpädagogen.

 

 

Die Zusammenarbeit hat sich entwickelt und intensiviert und ist andererseits von strukturell bedingten Faktoren abhängig:

·      Anzahl der GU-Kinder in der Klasse:

- langfristige Förderung wird im vier-sechswöchigen Rhythmus abgesprochen,

- Konkretisierungen oder Besonderheiten vor dem Unterricht oder in den Pausen     bei 1-2 GU Kindern in der Klasse

- festgelegte Teamzeiten einmal wöchentlich bei 3 und mehr GU-Kindern in der  Klasse gemeinsame Planung des Unterrichts, Verteilung der Aufgaben für die Vorbereitung, Absprachen über die Unterrichtsgestaltung,....

·      bevorzugte Unterrichtsmethoden

·      Zeitfaktor

 

 

 

 

 

Weitere Aufgabenbereiche

·      Der Förderbedarf wird gemeinsam erörtert. Der Sonderpädagoge schreibt die Förderpläne und legt sie dem Grundschullehrer vor und der Schulleitung.

·      Die Fortschreibung der Förderpläne ist nach Absprache mit dem Gundschullehrer Aufgabe des Sonderpädagogen.

·      Die Jahresberichte werden vom Sonderpädagogen geschrieben.

·      Der Sonderpädagoge nimmt an allgemeinen Konferenzen und Zeugniskonferenzen teil




3.4. Individuelle Förderung und Unterstützung

 

Voraussetzung für individuelle Förderung sind Lernstandsdiagnosen. Sie werden in den 4 Schuljahren immer wieder durchgeführt.

 

§  Erste Lernstandsdiagnose der Schulneulinge bei der Anmeldung:

     Sprache, mathematische Fähigkeiten, Fein- und Grobmotorik

§  Schuleingangsdiagnostik

§  Standardisierte und weitere Tests zur Feststellung in den Bereichen Lesen, Rechtschreiben (z.B. Stolperwörter-Lesetest)

§  Mathematische Tests (Standardisierter Test: DEMAT)

§  VERA

 

Die Ergebnisse sind Voraussetzungen für eine gezielte Förderung.

 

Fördermaßnahmen:

 

§  Förderband im 1. Schuljahr (nach der Schuleingangsdiagnostik) klassenübergreifend, Niveaugruppen

§  Förderunterricht für Teile von Klassen, z.T. klassenübergreifend,

vorwiegend für Deutsch und Mathematik

§  Konzentrationstraining

§  LRS – Förderkurse

§  DaZ-Kurs (Deutsch als Zweitsprache) nach Notwendigkeit

 

Außerunterrichtliche Angebote:

 

§  Teilnahme ausgewählter Schülerinnen und Schüler an Kursen der TH Aachen

(Mathematik, Naturwissenschaften)

§  Stadtmeisterschaften in Würselen

§  Schachturniere, Schachmeisterschaften

§  andere Wettbewerbe

 

 

Leseförderung:

 

§  Teilnahme an Antolin

§  Besuch der Stadtbücherei Würselen

§  Leseförderung des Rotary-Clubs

§  Lesen von Klassenlektüren

§  Klassenbüchereien

 

 

 

Theater:

 

§  Regelmäßige Theaterbesuche (2 -3 Mal pro Jahr)

-       Theaterstarter (Kulturbüro Würselen, Altes Rathaus)

-       Stadttheater Aachen

-       Kleine Theateraufführungen von unseren Kindern zu besonderen Anlässen

 

3.5 Schülerbetreuung

 

3.5.1 Offene Ganztagsschule

 

Die Sebastianusschule ist eine Offene Ganztagsschule mit 70 Plätzen. Sie bietet

eine durchgehende Verlässlichkeit bis 17.00 Uhr.

Die Mitarbeiterinnen sind zumeist seit Beginn der OGS an der Schule. Sie werden beraten vom Träger, der auch die ganze Verwaltung abwickelt.

Es gibt für alle OGS in der Stadt Würselen ein Qualitätshandbuch, das die OGS-Leiterinnen mit der Fachbeauftragten der Stadt erstellt haben.

 

Die Säulen der OGS sind:

 

§  Erzieherinnen

§  Kinder

§  Eltern

§  Lehrerinnen

§  Freie Mitarbeiter/innen (Kursangebote)

§  Küchenpersonal

 

Die Lehrerinnen arbeiten hauptsächlich in der Hausaufgabenbetreuung, verbunden mit individueller Förderung.

 

Die Schnittstellen zwischen Kollegium und OGS sind:

 

§  Pädagogischer Austausch über einzelne Kinder

§  „Tür- und Angelgespräche“: gegenseitige Informationen, organisatorische Absprachen …

§  Absprachen über Hausaufgaben

§  Teilnahme des Personals an bestimmten Lehrerkonferenzen

 

(s. Jahresbericht der OGS)

 

 

 

3.5.2 Betreuungsgruppen

 

Neben der OGS gibt es noch das Betreuungsangebot des Fördervereins. Es beginnt für die teilnehmenden Kinder nach Unterrichtsschluss und endet spätestens um 14.00 Uhr. Zwei Betreuungsgruppen sind eingerichtet, die von zwei Honorarkräften geleitet werden. Um die pädagogische Fortbildung der beiden Damen kümmert sich der Förderverein.

Das Angebot des Fördervereins ist sehr flexibel, die Kinder müssen nicht jeden Tag teilnehmen.

Die Hauptaufgabe ist die Betreuung der Kinder.

Angebote sind:

§  Freies Spiel und gebundenes Spiel

§  Basteln und Malen

§  Kreative Angebote

Eine Hausaufgabenbetreuung ist nicht wegen mangelnder Räumlichkeiten nicht vorgesehen.

Auch hier gibt es Informationen und Absprachen mit dem Kollegium.

 

In den Ferien finden begrenzt Ferienspiele (von 8.00 – 14.00 Uhr) statt.

 


 

 

3.5.3 Betreuung in der Kita

 

Zwischen der benachbarten  evangelischen Kita „Sonne, Mond und Sterne“ und der Sebastianusschule besteht ein Kooperationsvertrag hinsichtlich einer Betreuung von Kindern in der Schuleingangsphase nach Schulschluss. Bis 15.00 Uhr können Kinder betreut werden. Sie erhalten ein Mittagessen. Hausaufgabenbetreuung und kreative Angebote werden ermöglicht.

Diese Betreuung kann tageweise von den Eltern genutzt werden. Die zur Verfügung stehenden Plätze sind ausgebucht.

Auch hier erfolgt ein regelmäßiger  Austausch zwischen Erzieherinnen und Kolleginnen.

 

 

 

3.6. Beratung in der Schule

 

Die vielfältigen Beratungsanlässe sind in unserem Beratungskonzept (Flyer für die Eltern) zusammengestellt.

 

Beratungsangebote:

 

§  Vor der Einschulung

§  Über Fördermöglichkeiten in der Schuleingangsphase

§  Über Fördermöglichkeiten in den weiteren Schuljahren

§  Bei Erziehungsproblemen

§  Im Rahmen des sonderpädagogischen Förderbedarfs

§  Beim Übergang in die weiterführenden Schulen

 

Bei  vielen Beratungen kooperiert die Schule mit außeschulischen Eirichtungen 

(s. 2.5).

 

 

 

3.6 Vertretungen

 

In unserem Vertretungskonzept ist die Vertretung bei Unterrichtsausfällen geregelt.

 

 

 

4.Schulleitung

 

Die  Schulleitung nimmt ihre Führungsverantwortung in den Bereichen Unterrichts-, Organisations- und Personalentwicklung wahr. Sie beteiligt das Kollegium am Entwicklungsprozess der Schule.

Sie berät in vielfältiger Weise Kolleginnen, Eltern und Kinder.

Die Schulleiterin besucht den Unterricht während eines Schuljahrs in allen Klassen und berät die Kolleginnen. Sie unterstützt die unterrichtsbezogene Lehrerkooperation.

Sie hilft bei der Klärung von Konflikten und setzt sich für berechtigte Anliegen ein.

Mit den Kolleginnen vereinbart sie, welche Maßnahmen zur Optimierung des Unterrichts  innerhalb eines Schuljahres umgesetzt werden können.

Sie greift Themenvorschläge zur schulinternen Lehrerfortbildung auf und organisiert die Veranstaltung.

 

Die Schulleitung entscheidet im Rahmen der zuständigen Gremien über Anschaffungen aus dem Etat.

 

Sie arbeitet kooperativ mit dem Lehrerrat zusammen.

 

Sie arbeitet vertrauensvoll mit allen an der Schule tätigen Personen zusammen.

 

Sie vertritt die Schule nach außen.

 

Sie schafft die Voraussetzungen für eine positive Lernkultur.